Der alten Römerstraße folgend, erreichen wir auf der Anhöhe des Angerbergs das kleine gotische Kirchlein mit dem mächtigen Turmgeviert. Über Alter und Bedeutung gibt es zahlreiche Vermutungen, doch lassen wir einen Experten zu Wort kommen, um nicht einer Überbewertung einzelner Mutmaßungen zu erliegen. Msgre. Dr. Neuhardt aus Salzburg schreibt: "In mehrfacher Hinsicht zählt das Kirchlein von Kleinsöll zu den interessantesten des Landes. Sein hohes Alter ist nicht nur durch das romanische Mauerwerk des mächtig gedrungenen Fliehturmes bezeugt. Die überaus seltene Tatsache einen schon im 9. und 10. Jahrhundert belegten Friedhofes um das Gotteshaus (Skelette alle geostet und ohne Grabbeigaben) sowie das Patronizium des hl. Johannes des Täufers lassen hier eine Eigenkirche eines Grundherren der frühen bajuwarischen Siedlungszeit denken. [...]" |
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Strahlend weiß leuchtet sie ihren Besuchern schon von weitem entgegen - die berühmte Wallfahrtskirche Mariastein. Die Schlosskirche wurde Mitte des 14. Jhd. erbaut und im 15. Jhd. zur Wallfahrtskirche erhoben worden.
Wer sich dazu entschließt die 150 Stufen des mächtigen Turmes emporzusteigen, wird ausreichend belohnt. Der Anblick des wunderschönen gotischen Madonnenbildnisses in der reich geschmückten Gnadenkapelle entschädigt für alle Mühen. Schon seit Jahrhunderten kommen Pilger von Nah und Fern um in der Wallfahrtskirche die Muttergottes um Hilfe anzuflehen oder ihr zu danken.
Auf keinen Fall sollten Sie einen Besuch des Schlossmuseums der Kirche versäumen. Dort können Sie die Glanzstücke, die "Tiroler Landesinsignien" mit Erzherzogshut und dem Zepter, gestiftet vom Landesfürsten Maximilian, bewundern. Führungen: Gruppenreservierungen bei Prof. Sandbichler, Tel. 05332/56376 Messgestaltung unter Tel. 05332/56474 |
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